Städtische Grundschule mit Trampolinen ausgestattet

Nachdem letzten Dezember es noch von Seiten der Gemeinde hieß, die Mittel seien zu knapp, um die Förderung für die städtische Grundschule weiter laufen zu lassen oder gar aufstocken zu können, so hat sich nun ein spendabler Gönner gefunden. Dieser hat die Grundschule mit insgesamt 10 neuen Trampolinen und weiteren Sportgeräten versorgt. Diese sollen dazu beitragen, dass der Sportunterricht künftig vielfältiger ablaufen kann und die Kinder besser in ihren motorischen sowie physiologischen Fertigkeiten geschult werden. Unserer Redaktion gegenüber wollte der ominöse Spender sich nicht zeigen, eine Interview-Anfrage lehnte er dankend ab. Daher haben wir uns entschlossen, Ihnen nachfolgend zu erklären, welche Übungen die Kinder künftig auf solch einem großen Trampolin ausführen können und welche positiven Folgen die Leibesübungen auf die körperliche Entwicklung der Kids nehmen können.

5 Übungsformen am Trampolin

Wie bereits einige Tests mit dem Trampolin gezeigt haben, ist vor allem der Spaß am Turnen und Springen schon das Geld für die neuen Geräte wert. Die Kinder freuen sich wieder auf den Sportunterricht, weil das klassische Bodenturnen nun um etliche Übungen variabler gestaltet werden kann.

Eine dieser Übungen ist der klassische Standsprung. Dabei sind die Beine ausgestreckt und die Füße berühren sich bei der Landung. Gerade für Anfänger und Kleinkinder sind diese Sprünge einfach zu erlenen. Etwas komplexer ist da schon der Spreizsprung. Auch dieser verläuft aufrecht, und endet mit ausgestreckten Beinen. Doch in der Sprungphase werden die Beine seitlich ausgestreckt. Das erfordert natürlich schon eine bessere Sprungkraft und ein gezieltes Anspringen der Trampolin Mitte. Denn dort wirken die Kräfte am stärksten und können selbst leichtere Athleten bis zu 2 Meter in die Lüfte befördern.Die Sprünge Nummer 3 und 4 heißen Salto vorwärts und Salto rückwärts. Diese Sprünge können auch auf dem Trampolin gefährlich enden und müssen zwingend unter Aufsicht einstudiert werden. Bei falschem Timing kann es nämlich passieren, dass das Kind mit dem Kopf oder der Halswirbelsäule zuerst aufkommt – mit bösen Folgen für die Gesundheit!

Eine fünfte Form des Trampolin-Springens heißt Sitzsprung. Dabei kommt man mit dem Gesäß auf dem Trampolin auf und wird wieder in die Luft geschleudert. Wichtig ist hier, bereits genügend Energie zu besitzen und ein ordentliches Kraftpotential zu besitzen. Dennoch ist diese Technik auch für Kinder ab 5 Jahren relativ leicht zu erlernen.